Geschichte der SOG18
Die Gründung der Gesellschaft mit Sitz in Graz ist nicht nur eine Konsequenz aus der langjährigen Auseinandersetzung in Forschung und Lehre zu diesem Thema, sondern auch eine Folge des an der Universität Graz im Jahre 2011 abgehaltenen „13. Internationalen Kongress zur Erforschung des 18. Jahrhunderts“. Die Gesellschaft umfasst inzwischen 41 Mitglieder, die in 10 verschiedenen Ländern leben (Österreich, Deutschland, Rumänien, Bulgarien, Griechenland, Serbien, Kroatien, Italien, Ungarn und Australien). Die Gesellschaft ist 2019 Mitglied der Internationalen Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts geworden.
Über die SOG18
Die 2013 gegründete SOG18 ging aus einer langjährigen wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem 18. Jahrhundert in Forschung und Lehre sowie aus dem 2011 an der Universität Graz abgehaltenen „13. Internationalen Kongress zur Erforschung des 18. Jahrhunderts“ hervor.
Heute umfasst die Gesellschaft rund 50 Mitgliedern aus 12 Ländern (Österreich, Deutschland, Rumänien, Bulgarien, Griechenland, Serbien, Kroatien, Italien, Slowenien, Türkei, Ungarn und Australien) und ist seit 2019 Mitglied im Verband der International Society for Eighteenth-Century Studies (ISECS) / Société internationale d’étude du dix-huitième siècle (SIEDS).
Schwerpunkte und Ziele
Die SOG18 widmet sich zentralen kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Phänomenen des „langen“ 18. Jahrhunderts im südöstlichen Europa – durch Forschung, Deutung und Vermittlung an unterschiedliche Öffentlichkeiten.
Im Mittelpunkt stehen die innerregionalen Dynamiken eines Gebiets, das die östlichen Provinzen der Habsburgermonarchie, die europäischen Provinzen des Osmanischen Reiches sowie die venezianischen Besitzungen entlang der Adria und des Ionischen Meeres umfasst. Zugleich richten wir den Blick auf seine Verflechtungen mit Zentral- und Osteuropa, dem Orient und dem Mittelmeerraum.
Die SOG18 versteht sich als Plattform für interdisziplinäre und interregionale Forschung. Sie fördert gezielt den wissenschaftlichen Nachwuchs und macht ihre Ergebnisse auch über den akademischen Kontext hinaus zugänglich. Das Spektrum ihrer Formate reicht von Forschungsprojekten, Konferenzen und Workshops bis hin zu Publikationen, digitalen Angeboten und Ausstellungen.
Der Vorstand
Funktionsperiode 2025-2028
Obmann
Konrad Petrovszky
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Institut für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes, Wien (konrad.petrovszky@oeaw.ac.at)
Stv. Obfrau
Maria Barămova
„St. Kliment Ohridski“ Universität Sofia, Fakultät für Geschichte (baramova@uni-sofia.bg)
Schriftführerin
Ulrike Tischler-Hofer
Freie Wissenschaftlerin, Graz (tischler-hofer@gmx.at)
Stv. Schriftführerin
Dubravka Botica
Universität Zagreb, Abteilung für Kunstgeschichte der Philosophischen Fakultät (dbotica@ffzg.unizg.hr)
Schatzmeisterin
Sabine Jesner
Herresgeschichtliches Museum Wien (s.jesner@hgm.at)
Stv. Schatzmeisterin
Dragana Grbić; Universität zu Köln, Slavisches Institut (dgrbic@uni-koeln.de)
Beisitzer:innen:
Greta Miron
Babeş-Bolyai Universität, Fakultät für Geschichte, Cluj-Napoca (greta.miron@ubbcluj.ro)
Nikolaos Pissis
Ionische Universität, Korfu, Abteilung für Geschichte und Digital Humanities (npissis@ionio.gr)
Kooptierte Vorstandsmitglieder
Heike Karge
Universität Graz, Institut für Geschichte (heike.karge@uni-graz.at)
Stefano Saracino
Universität Graz, Institut für Geschichte (stefano.saracino@uni-graz.at)
Franz Stefan Seitschek
Österreichisches Staatsarchiv Wien (franz-stefan.seitschek@oesta.gv.at)
Boris Golec
Forschungszentrum der Slowenischen Akademie der Wissenschaften und Künste, Ljubljana (boris.golec@zrc-sazu.si)
Rechnungsprüfer
Peter Mario Kreuter
Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS), Regensburg (kreuter@ios-regensburg.de)
Stv. Rechnungsprüfer
Harald Heppner
Universität Graz, Institut für Geschichte (harald.heppner@uni-graz.at)